Artikel Münsterland Zeitung vom 2. November 2016

Artikel Münsterland Zeitung vom 27. Oktober 2010

Artikel Münsterland Zeitung vom 27. Oktober 2016

Wir befinden uns im „Digitalen“ Zeitalter. Ahnenforschung kann man sich ohne die heutige moderne Digital-Technik kaum noch vorstellen.
Die auf dem Gebiet Genealogie anfallende riesige Menge an Daten kann nur mit Hilfe dieser Technik erfasst und geordnet werden.
Alle Daten müssen aber zusätzlich für die Nachwelt gespeichert und dauerhaft gesichert werden können sowie zu jeder Zeit schnell und einfach abrufbar sein und auch bei rasant fortschreitender Entwicklung in diesem technischen Bereich immer „lesbar“ bleiben.
Hierbei ergeben sich neben den unbestrittenen Vorteilen bei der Nutzung von Computer etc. Schwierigkeiten und Gefahren für die Archivierung.
Diesbezügliche Fragen waren unter anderem Thema der Fachtagung in Wessum. (s. obigen Artikel in der Münsterland Zeitung vom 27.10.2010)

Artikel Münsterland Zeitung vom 28. April 2017

Viele fragen sich, ob es überhaupt noch zeitgemäß ist, in die Vergangenheit zu schauen. Die Antwort darauf gibt uns Dietrich Bonhoeffer. Er gehörte dem deutschen Widerstand gegen Hitler an, wurde im April 1943 verhaftet und am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet. Aus einer Haft schrieb er an seine Familie:
 
Höre die Stimme der Vergangenheit!
Verliere dich nicht selbstherrlich an die flüchtige Gegenwart!
Sei treu der guten Art deiner Familie
und überliefere sie Kindern und Enkeln!
 
Folgende Quellen zur Erforschung der Wüllener Familien stehen zur Verfügung:
  • Willkommschatzung aus den Jahren 1498 und 1499
  • Rentenschatzung des Kirchspiels Wüllen um 1540
  • Erbherrenschatzung des Kirchspiels Wüllen um 1553
  • Personenschatzung des Kirchspiels Wüllen 1664 (veröffentlicht in: Wüllen – Bausteine zur Geschichte eines Dorfes im Westmünsterland, Teil I, S. 51 – 98)
  • Der Status animarum 1750 (veröffentlicht in: Wüllen – Bausteine zur Geschichte eines Dorfes im Westmünsterland, Teil II, S.149 – 216)
  • Die Populationsliste 1806 (veröffentlicht in: ebenda S. 217 – 265)
  • Die Conskriptionsliste 1807 (veröffentlich in: ebenda S. 266 – 290)
  • Volkszählungslisten aus den Jahren 1840, 1843, 1846 (einsehbar im Stadtarchiv Ahaus) und Meldebücher (einsehbar ebenfalls im Stadtarchiv Ahaus)
Die wichtigste Quelle für Ahnenforscher sind die Kirchenbücher. Der Heimatverein Wüllen hat sie von Herrn Martin Heilken aus Reken digitalisieren lassen. 17123 Taufen und Heiraten sowie 9048 Sterbefälle aus den Jahren 1669 – 1875 sind registriert. Per Mausklick gelangt man sehr schnell zu seinen Vorfahren.
Eine weitere Forschungsquelle in der Ahnenforschung sind die Totenzettel.
Neben der digitalen Datenbank des Heimatvereins mit Daten aus den Wüllener Kirchenbüchern kann deshalb auch das digitale Archiv für Totenzettel, das im Landeskundlichen Institut in Vreden aufgebaut wird, genutzt werden.
Träger dieser Datenbank ist die Arbeitsgemeinschaft Genealogie des Kreises Borken.
Die Wüllener Totenzettelsammlung umfasst zur Zeit 10.000 Exemplare, die meisten mit Bezug zu Wüllen und Umgebung sowie einige wenige zum Ausland.
Es handelt sich zumeist um Kopien. Der älteste Totenzettel stammt aus dem Jahre 1
 
 
   

Die Fachgruppe beschäftigt sich auch mit der Heimatgeschichte von Wüllen. Die Ergebnisse werden jährlich in den Wüllener Heimatblättern veröffentlicht. Ausführliche Aufsätze zur Geschichte Wüllens sind in unseren Publikationen veröffentlicht. (Siehe Literatur!)